Aktuelles
Formular zur Förderung einer Anlage zur Verbrennung von fester Biomasse:
http://www.bafa.de/bafa/de/energie/erneuerbare_energien/biomasse/formulare/ee_bfa_bm.pdf
Die am häufigsten gestellten Fragen und Antworten zum Erneuerbare-Wärme-Gesetz Baden-Württemberg.
Alte Heizkessel sind wahre Energieverschwender und haben hohe Verluste. Moderne Brennwertgeräte setzen den Brennstoff dagegen fast vollständig in nutzbare Heizwärme um. Sie benötigen dadurch bis zu 30 Prozent weniger Heizöl, Erd- oder Flüssiggas als alte Konstanttemperaturkessel; gegenüber Niedertemperaturkesseln sparen sie rund zehn Prozent. Noch energieffizienter heizt man, wenn man eine neue Gas- oder Öl-Brennwertheizung mit einer Solaranlage kombiniert. Bis zum 30.6.2008 gibt es für den Kesseltausch in solchen Fällen unter Umständen einen Bonus von 750 Euro.
Antrag / Info Bundesamt für Wirtschaft für erneuerbare Energien:
http://www.bafa.de/bafa/de/energie/erneuerbare_energien/solarthermie/formulare/index.html
Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien, die Gegenwart aber noch immer den fossilen Brennstoffen – gerade wenn es ums Heizen geht. Während die regenerativen Energien bei der Stromerzeugung 2007 bereits einen Marktanteil von 14,2 Prozent erreicht haben, tragen sie erst 6,6 Prozent zur Wärmeversorgung bei; der Rest wird aus Erdgas, Öl und Kohle gewonnen.
Damit sich das ändert, hat die Bundesregierung die Förderung für die Nutzung von Sonne, Holz und Erdwärme zum Heizen kräftig aufgestockt. Hausbesitzer können jetzt für die Investition in effiziente klimafreundliche Heiztechniken unter Umständen mehrere Tausend Euro Zuschuss erhalten. Das geplante Erneuerbare-Energie-Wärmegesetz wird zudem Bauherren voraussichtlich ab 2009 dazu verpflichten, bei Neubauten einen Teil der Wärme aus regenerativen Energien zu beziehen. „Der steigende Ölpreis zeigt, wie dringend es ist, nicht nur beim Strom, sondern auch bei der Wärme auf alternative Energieformen umzusteigen“, betont Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Bis 2020 sollen Sonne, Holz, Erdwärme & Co. nach den Zielen der Bundesregierung bereits 14 Prozent zum gesamten Wärmebedarf beisteuern und damit über 86 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Im Jahr 2050 könnte der Anteil nach Expertenstudien sogar auf 50 Prozent ansteigen. Gefördert werden die erneuerbaren Energien in erster Linie über das Marktanreizprogramm des Bundes, das attraktive Zuschüsse für Solaranlagen, Pelletkessel und seit Anfang 2008 auch für effiziente Wärmepumpen vorsieht . Werden verschiedene regenerative Maßnahmen miteinander kombiniert, gibt es einen zusätzlichen Bonus von 750 Euro. Neu eingeführt wurde zudem der sogenannte Effizienzbonus: Wenn Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien in besonders effizienten Gebäuden eingebaut werden, sparen sie wegen des geringeren Energiebedarfs auch weniger Brennstoffkosten ein. Dieser „Nachteil“ wird durch den Effizienzbonus ausgeglichen. Seine Höhe ist abhängig vom Gebäudestandard und kann bis zum Zweifachen der Basisförderung betragen.
Schon 2007 wurden über das Marktanreizprogramm 164.000 Anlagen gefördert. Für 2008 wurden die bereitgestellten Fördermittel auf 350 Millionen Euro aufgestockt, für 2009 stehen 500 Millionen Euro bereit. Mit einer begleitenden Informationskampagne will die Bundesregierung die Zuschüsse als „Klimaprämie“ bei Hausbesitzern und Bauherren populär machen.
Ausführliche Infos und Antragstellung beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) – Erneuerbare Energien –
Frankfurter Straße 29–35
65760 Eschborn
Tel. (06196) 90 86 25
www.bafa.de